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    Doom in einem PDF? Oh, Hölle ja!

    Was ist das Seltsamste, auf dem du Doom (1993) laufen gesehen hast? Ein Kühlschrank? Ein Schwangerschaftstest? Nun, halt dich fest: Ein Schüler hat dieses legendäre FPS einfach in eine… PDF-Datei gestopft. Ja, du hast richtig gelesen – jetzt ist Doom offiziell ein Stück interaktives Lesematerial.

    Lasst uns diesen Wahnsinn mal genauer unter die Lupe nehmen!

    Doom wird papierlos (na ja, irgendwie)

    Inspiriert von anderen skurrilen PDF-Spielen wie Pdftris (ja, das ist Tetris in einer PDF) und Breakout, beschloss dieser innovative Schüler, noch einen draufzusetzen. Das Ergebnis? DoomPDF – eine voll spielbare Version von Doom, die innerhalb der Seiten eines PDF-Dokuments existiert.

    Bevor du jedoch deinen treuen Adobe Reader zückst, gibt es einen Haken: Du benötigst einen Chromium-basierten Browser, um es auszuführen. Tut mir leid, Internet Explorer-Nutzer (alle drei von euch).

    Doom läuft in PDF

    Wie funktioniert das überhaupt?

    Du denkst wahrscheinlich: „Ist das irgendeine Art von schwarzer Magie?“ Nicht ganz. Die geheime Zutat hier ist JavaScript-Unterstützung in PDFs. Laut dem Ersteller ist Adobes JS-Spezifikation überraschend robust – wir sprechen hier von 3D-Rendering und sogar Anzeigeerkennung. Natürlich sah unser Coding-Genie dies als Einladung, die Dämonen ins PDF-Land zu bringen.

    Der Schüler nahm den ursprünglichen C-Code von Doom und kompilierte ihn mit einer alten Version von Emscripten, die asm.js anstelle von WebAssembly anvisierte. Übersetzung? Der Code läuft reibungslos innerhalb der begrenzten JavaScript-Sandbox einer PDF.

    Gameplay: Überraschend spielbar!

    Wie spielst du also Doom in einer PDF?

    Die PDF-Datei nimmt deine Eingaben über Textfelder und Buttons entgegen. Bewegung, Schießen, Kartennavigation – alles ist da. Der Ersteller gibt zu, dass die Grafiken nicht gerade RTX ON-Qualität haben. Der PDF-Renderer unterstützt nur sechs Graustufen, was dem Spiel einen retro, pixeligen Charme verleiht.

    Die Leistung? Etwa 12,5 FPS. Nicht gerade butterweich, aber hey – es ist ein verdammtes PDF-Spiel. Setze deine Erwartungen entsprechend!

    Doom PDF

    Technische Zauberei: Die Herausforderung meistern

    Doom spielbar in einer PDF zu machen, war kein Spaziergang im Park. Der Ersteller hatte mit einer Menge Hürden zu kämpfen, insbesondere mit Framebuffer-Rendering. Zunächst versuchte er, 64.000 einzelne Textfelder zu verwenden, um Pixel zu simulieren. Überraschenderweise stellte sich dieser Ansatz als… äußerst unpraktisch heraus.

    Stattdessen entschieden sie sich für eine effizientere Methode: ein Textfeld pro Spielzeile, wobei ASCII-Zeichen verwendet werden, um die Graustufen zu erzeugen. Das Ergebnis? Eine retro Atmosphäre, die seltsamerweise gut zu Doom’s dämonischer Ästhetik passt.

    Lizenzierung: Frei wie eine verlorene Seele

    Der beste Teil? DoomPDF ist unter GNU GPL v2 lizenziert, was bedeutet, dass es kostenlos heruntergeladen, bearbeitet und geteilt werden kann. Es ist nur eine weitere Ergänzung zur ständig wachsenden Liste von „Doom auf X“-Projekten.

    Warum PDF Doom wichtig ist (und warum es urkomisch ist)

    Seien wir ehrlich – es gibt keinen praktischen Grund, warum Doom in einer PDF spielbar sein sollte. Aber genau das macht es so erstaunlich. Es ist ein Beweis für die schiere Kreativität und Hartnäckigkeit der Gaming-Community. Wenn es einen Bildschirm gibt (oder sogar etwas, das vage einem Bildschirm ähnelt), wird irgendjemand versuchen, Doom darauf laufen zu lassen.

    Und wir zollen ihnen dafür Respekt.

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    Fazit: Lesen wurde gerade viel lustiger

    Das nächste Mal, wenn dein Chef dir einen langweiligen PDF-Bericht schickt, stell dir vor, wie viel cooler es wäre, wenn du zwischen dem Lesen von Diagrammen und Grafiken ein paar Dämonen erledigen könntest. Dank DoomPDF ist dieser Traum jetzt eine (etwas ruckelige) Realität.

    Also schnapp dir dein BFG und mach dich bereit, die Seite umzublättern – buchstäblich.

    Quelle: Github

    Alan Frigo
    Alan Frigo
    Alan is one of the passionate editors at Outsider Gaming. A lifelong gamer, he has a particular love for retro games, MMORPG, ARPG and FPS titles. Splitting his time between his trusty PC and PlayStation 5, Alan combines nostalgia and cutting-edge gaming in his reviews, insights, and features. Through his work, he aims to connect with fellow gamers and celebrate the vibrant world of video games.
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