Meine Damen und Herren, rüstet euch und schnappt euch eure Becher – Kingdom Come: Deliverance II landet morgen (am 4., für die, die mitgezählt haben)! Auch wenn das Spiel offiziell dann debütiert, haben die Gaming-Götter (a.k.a. die besten Gaming-Portale) schon mal einen Vorgeschmack bekommen – und oh boy, haben sie einige heiße Rezensionen ausgepackt.

Kingdom Come: Deliverance II Bewertung – Das Urteil der Kritiker
Bevor ihr euch für euer mittelalterliches Abenteuer sattelt, hier eine kurze Zusammenfassung der Bewertungen unserer zuverlässigen Kritiker:
- Gamer Escape: 100
- VGC: 100
- Dexerto: 100
- VG247: 100
- Wccftech: 95
- Areajugones: 93
- Gamereactor: 90
- Shacknews: 90
- GameSpot: 90
- IGN: 90
- COGconnected: 85
- GamesRadar+: 80
- VideoGamer: 70
- Eurogamer: 65
Mit einem Durchschnittswert von etwa 88 auf Metacritic und 89 auf OpenCritic sieht es so aus, als würde unser moderner Ritter in strahlender Rüstung einen starken Auftritt hinlegen. Aber wie bei jeder epischen Saga sind nicht alle bereit, ihre Handschuhe zur Anerkennung zu werfen.

Was ist der ganze Hype (und die Kritik) darüber?
Wccftech:
„Kingdom Come: Deliverance II ist ein Triumph – eine blendende, ultra-realistischen Spielwelt voller vielschichtiger Quests, sowohl episch als auch skurril. Es ist, als hätte das Original ein königliches Upgrade erhalten!“
GameSpot:
„Klar, es gibt ein paar Stolperer in der Darstellung des 15. Jahrhunderts in Böhmen, aber der Schatten des Originals ist größtenteils verschwunden. Mit verbessertem Kampf- und Missionsdesign (und ohne die technischen Probleme, die wir vorher gesehen haben), ist diese Fortsetzung ein Muss für alle, die ein gutes, langsames RPG genießen. Wenn das erste Spiel jedoch nicht dein Fall war, könnte dich dieses auch nicht überzeugen.“
IGN:
„Kingdom Come: Deliverance II verkörpert den Geist klassischer First-Person-RPGs (denk an Bethesda, aber mit einem schärferen Schwert). Es bietet Nahkampf, den selbst The Elder Scrolls beneiden würden. Manchmal kann es sich nicht entscheiden, ob es ein cineastisches Epos oder ein weitläufiges Sandbox-Abenteuer sein will – was dich aus der Immersion reißen könnte. Aber hey, Vielfalt ist die Würze des Lebens, oder?“
VideoGamer:
„Stell dir vor, du reitest auf einem edlen Ross durch eine dichte, komplexe Simulation des mittelalterlichen Lebens – nur um dann immer wieder daran erinnert zu werden, dass es in seinem Kern immer noch nur ein Spiel ist. Wenn du das Original geliebt hast, wirst du diese Fortsetzung genauso befriedigend finden. Wenn nicht, mach dich auf eine holprige Fahrt gefasst.“
Eurogamer:
„Es gab viele Momente, in denen ich mir wünschte, Kingdom Come: Deliverance II wäre einfach leichter zu lieben. Es ist ein Arbeitsprojekt mit einer fairen Portion Eigenheiten, einschließlich eines Direktors, dessen Eskapaden außerhalb des Spielfelds dir die Augenbrauen hochziehen könnten. Es verlangt, dass du es auf seinen eigenen, manchmal herausfordernden Bedingungen schätzt. Für einige ist es ein Meisterwerk; für andere ist es ein mittelalterlicher Kram, den man lieber überspringen würde.“
Fazit: Questen oder nicht questen?
Also, was ist das Urteil? Kingdom Come: Deliverance II ist ein blendendes, akribisch gestaltetes RPG, das seinen Vorgänger mit atemberaubenden Grafiken, immersivem Weltenbau und einem Kampfsystem, das dich jeden Stahlklang spüren lässt, aufwertet. Allerdings bedeutet sein bewusst langsames Tempo und gelegentliche gemischte Signale in der Erzähltonlage, dass es nicht jeden verzaubern könnte – besonders wenn das Original dich nicht beeindruckt hat.
Wenn du ein Fan von tiefen, immersiven RPGs bist und eine Vorliebe für historische Abenteuer mit einem Schuss Humor (und einer Prise gelegentlichem Kopfkratzen) hast, dann mach dich bereit für das, was eines der fesselndsten Open-World-Erlebnisse sein könnte. Für die, die noch einen Groll gegen das Original hegen, könnte dies einfach ein weiteres Kapitel in einer Saga sein, die nicht ganz dein Fall ist.
Viel Spaß beim Questen, Mitspieler!
