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    Ubisoft schließt UK-Studio und entlässt 185 Mitarbeiter: Was passiert hinter den Kulissen?

    Es ist ein harter Tag für die Gaming-Welt und noch härter für die Mitarbeiter von Ubisoft. Das Unternehmen hat offiziell die Schließung seines Studios in Leamington, UK bestätigt, was weltweit 185 Arbeitsplätze betrifft – 100 davon allein im Vereinigten Königreich. Und es sind nicht nur die Leamington-Teams betroffen; auch die Büros von Ubisoft in Düsseldorf, Stockholm und Newcastle müssen sich mit Stellenabbau auseinandersetzen.

    Aber warum schwingt Ubisoft die Axt so weit? Hier sind die neuesten Nachrichten vom Gaming-Riesen, der schon eine Weile in der Schusslinie steht.

    Was Ubisoft dazu zu sagen hatte

    In einer Stellungnahme gegenüber Eurogamer erklärte ein Ubisoft-Sprecher,
    “Im Rahmen unserer fortlaufenden Bemühungen, Projekte zu priorisieren und Kosten zu senken, die eine langfristige Stabilität bei Ubisoft gewährleisten, haben wir gezielte Umstrukturierungen bei Ubisoft Düsseldorf, Ubisoft Stockholm und Ubisoft Reflections sowie die dauerhafte Schließung von Ubisoft Leamington angekündigt.”

    Sie drückten auch ihre Dankbarkeit gegenüber den betroffenen Mitarbeitern aus und versprachen, sie während des Übergangs zu unterstützen. Aber mal ehrlich – Worte zahlen keine Rechnungen, oder?

    Ein Muster von Problemen

    Das ist kein Einzelfall. Ubisofts Schwierigkeiten häufen sich wie ungespielte Spiele in deiner Steam-Bibliothek. Das Unternehmen hat seit 2022 Stellen abgebaut, wobei die Mitarbeiterzahl von 20.279 auf 18.666 bis Ende September 2024 gesunken ist. Das sind fast 1.600 verlorene Arbeitsplätze in nur zwei Jahren!

    Eine Reihe von Misserfolgen hat die Lage nicht verbessert. Star Wars Outlaws ist trotz seines ehrgeizigen Konzepts finanziell gefloppt. XDefiant, ihr Live-Service-Shooter, wurde komplett eingestellt. Selbst Assassin’s Creed Shadows, ihre große Hoffnung auf Wiedergutmachung, wurde erneut verschoben. Spoiler-Alarm: Es soll nun am 20. März 2025 erscheinen.

    Was läuft hier wirklich?

    Ubisofts Fokus scheint sich von Gamern auf Aktionäre verlagert zu haben. Ihre “entscheidenden Schritte” zur Umgestaltung des Unternehmens zielen darauf ab, das Vertrauen der Investoren zu stärken, nicht unbedingt die Zufriedenheit der Spieler. Es dreht sich alles um „Wert für die Stakeholder“, während Spieler und Mitarbeiter sich fragen, ob sie auf die hinteren Plätze verwiesen wurden.

    Es gibt auch Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch Tencent, obwohl Ubisofts CEO Yves Guillemot anscheinend darauf aus ist, das Unternehmen unabhängig zu halten. Das Drama ist noch nicht vorbei, Leute.

    Das große Ganze

    Diese Entlassungen und Schließungen könnten Teil eines größeren Umstrukturierungsplans sein, den Ubisoft letztes Jahr angedeutet hat, aber sie lassen Gamer an der langfristigen Vision des Unternehmens zweifeln. Können sie wieder qualitativ hochwertige Titel liefern? Wird Assassin’s Creed Shadows die Rettungsleine sein, die sie dringend brauchen? Oder ist das nur der Anfang eines Abwärtstrends für die französische Gaming-Powerhouse?

    Quelle: WCCFTECH

    Alan Frigo
    Alan Frigo
    Alan is one of the passionate editors at Outsider Gaming. A lifelong gamer, he has a particular love for retro games, MMORPG, ARPG and FPS titles. Splitting his time between his trusty PC and PlayStation 5, Alan combines nostalgia and cutting-edge gaming in his reviews, insights, and features. Through his work, he aims to connect with fellow gamers and celebrate the vibrant world of video games.
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