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    Der Cinematic Trailer von The Witcher 4: Wie viel davon ist tatsächlich im Spiel?

    Gamers, lasst uns über diesen atemberaubenden Cinematic-Trailer für The Witcher 4 sprechen. Klar, es war kein echtes Gameplay, aber laut den technikaffinen Leuten von Digital Foundry könnten einige der gezeigten Assets und Technologien tatsächlich ins finale Spiel einfließen – wenn auch mit etwas weniger Pomp und Glamour.

    Wie viel von dem, was wir gesehen haben, ist realistisch für die Echtzeit-Renderung auf Unreal Engine 5? Lass uns eintauchen!

    Trailer-Magie: Unreal Engine 5 in Höchstform

    Der Cinematic-Trailer wurde mit Unreal Engine 5 erstellt, was bedeutet, dass visuell alles möglich ist. Von lebensechter Beleuchtung bis hin zu komplexen Charaktermodellen ermöglicht die Engine nahezu grenzenlose Kreativität.

    Aber laut John Linneman von Digital Foundry scheinen bestimmte Elemente wie Beleuchtung, Charakter-Schattierung und Stoffphysik für die Verwendung im Spiel geeignet zu sein, selbst wenn sie etwas heruntergestuft werden.

    „Die Beleuchtung sieht vielversprechend aus. Die Hautschattierung ist machbar… Die Stoffphysik? Klar, das ist möglich. Es ist die Nachbearbeitung, die über das hinausgehen könnte, was in Echtzeit möglich ist,“ sagt Digital Foundry.

    Zeichen des Realismus: Hinweise im Trailer

    The Witcher 4 Cinematic Trailer

    Obwohl der Trailer vorgerendert war, haben Analysten Details entdeckt, die darauf hindeuten, dass einige Assets ins finale Spiel übergehen könnten.

    Texturale und geometrische Unvollkommenheiten

    Zum Beispiel:

    • Felsen nah an der Kamera hatten keine perfekte Geometrie.
    • Haare wirkten in einigen Szenen leicht kantig.
    • Bestimmte Texturen fehlten der Politur, die man bei rein cineastischen Renderings erwarten würde.

    Diese „Unvollkommenheiten“ könnten darauf hindeuten, dass es sich um echte Spiel-Assets handelt, die als Platzhalter verwendet wurden. Wie Oliver Mackenzie von Digital Foundry es ausdrückte:

    „Die Felsen sehen in Bezug auf die Geometrie nicht makellos aus. Die Haare sind ein wenig kantig. Das könnten Assets aus dem Spiel sein.“

    Beleuchtung und Oberflächeninteraktion

    Ein herausragendes Merkmal des Trailers war die Art und Weise, wie Licht mit Oberflächen interagiert – ein Markenzeichen der Ray-Tracing-Technologie. Digital Foundry schlägt vor, dass diese Beleuchtung im Gameplay implementiert werden könnte, wenn auch mit geringerer Qualität, insbesondere auf aktuellen Konsolen wie der PS5 oder der Xbox Series X|S.

    Vergleiche mit Hellblade 2

    Einige der grafischen Meisterleistungen des Trailers, wie Gesichtmodellierung und Animationen, wurden mit Hellblade 2, einem weiteren Titel auf Unreal Engine 5, verglichen. Obwohl beeindruckend, setzen sie nicht unbedingt neue Maßstäbe.

    Zum Beispiel:

    • Charaktergesichter und Zähne waren gut modelliert, aber nicht bahnbrechend.
    • Action-Szenen zeigten glaubwürdige, aber nicht hyperrealistische Animationsqualität.

    Dies untermauert die Theorie, dass CD Projekt Red möglicherweise eine Balance zwischen modernster Grafik und dem, was auf handelsüblicher Hardware erreichbar ist, finden wird.

    Echtzeit-Gameplay: Was zu erwarten ist

    The Witcher 4

    Die finalen Grafiken von The Witcher 4 werden wahrscheinlich so skaliert, dass sie effizient auf einer Vielzahl von Plattformen laufen. Hier ist, was aus dem Trailer übernommen werden könnte:

    1. Ray-Tracing-Beleuchtung
      Erwarte, dass Ray Tracing ein Highlight bleibt, jedoch mit skalierbaren Optionen für die Leistung auf PCs und Konsolen.
    2. Charaktermodelle und Texturen
      Charakterdesigns und Assets, die im Trailer zu sehen sind, könnten im Spiel mit leicht reduzierter Qualität erscheinen.
    3. Dynamische Umgebungen
      Die im Trailer gezeigten Licht- und Materialinteraktionen scheinen für die Art von immersiven Welten optimiert zu sein, für die The Witcher bekannt ist.

    Können Konsolen das bewältigen?

    Sehen wir der Wahrheit ins Auge: Die Detailtreue, die im Trailer zu sehen ist, ist für die meisten Konsolen in Echtzeit etwas zu viel. Allerdings deutet die Geschichte von CD Projekt Red darauf hin, dass sie es schaffen werden. Wie bei anderen aktuellen Veröffentlichungen ist eine Mischung zu erwarten aus:

    • Hohe Einstellungen für Top-PCs.
    • Dynamisches Scaling und grafische Anpassungen für PS5 und Xbox Series X|S.
    • Optimierte Leistungsmodi für Konsolen wie die Xbox Series S.

    Die Einschätzung von Digital Foundry: Optimistisch, aber realistisch

    In ihrer Analyse kam Digital Foundry zu dem Schluss, dass, obwohl der Trailer hohe Maßstäbe setzt, vieles davon in Gameplay umgesetzt werden könnte – nur nicht auf demselben Detailniveau.

    „Es gibt nichts an den Charaktermodellen, was wir nicht schon einmal gesehen haben. Die Beleuchtung ist jedoch ein Schritt über das, was Konsolen typischerweise bieten,“ bemerkte Linneman.


    Was das für The Witcher 4 bedeutet

    Wenn dieser Trailer etwas aussagt, dann formt sich The Witcher 4 zu einem visuellen Kraftpaket. Während einige Kompromisse für die Echtzeit-Renderung notwendig sein werden, wird das Spiel wahrscheinlich die Grenzen dessen, was mit aktueller Hardware und Unreal Engine 5 möglich ist, erweitern.

    Für die Fans bedeutet das eine reiche, immersive Welt, in der die Grafik das Gameplay verbessert, ohne die Leistung zu opfern.

    Schlussgedanken: Ein Blick auf das, was kommt

    Der Cinematic-Trailer von The Witcher 4 hat Begeisterung und Spekulationen entfacht, und das aus gutem Grund. Ob es sich um Ray-Tracing-Beleuchtung, verbesserte Physik oder wiederverwendete Assets aus dem Trailer handelt, eines ist klar: CD Projekt Red strebt nach einem ehrgeizigen nächsten Schritt in der Franchise.

    Willst du alle Details hören? Schau dir das Video von Digital Foundry für eine tiefgehende Analyse an (und vielleicht Auto-Übersetzung verwenden, wenn du nicht fließend Englisch sprichst).

    Worauf freust du dich am meisten bei The Witcher 4? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

    Alan Frigo
    Alan Frigo
    Alan is one of the passionate editors at Outsider Gaming. A lifelong gamer, he has a particular love for retro games, MMORPG, ARPG and FPS titles. Splitting his time between his trusty PC and PlayStation 5, Alan combines nostalgia and cutting-edge gaming in his reviews, insights, and features. Through his work, he aims to connect with fellow gamers and celebrate the vibrant world of video games.
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