Könnten RTX 30-Besitzer einen Vorgeschmack auf die Magie der Frame-Generierung von DLSS 4 bekommen? Bryon Catanzaro, Vizepräsident für Angewandte Deep Learning Forschung bei NVIDIA, hat auf der CES 2025 die Tür für diese Idee nicht zugeschlagen und lässt die Fans mit einem Funken Hoffnung für ihre GPUs zurück.
DLSS 4: Intelligenter, Schneller und Fortschrittlicher
Auf der CES 2025 sprach Bryan Catanzaro mit Digital Foundry über NVIDIA DLSS 4 und erläuterte die Fortschritte in der Superauflösung, der Strahlenrekonstruktion und der Frame-Generierung. Das wichtigste Upgrade? Transformatoren ersetzen CNNs für Superauflösung und Strahlenrekonstruktion. Diese fortschrittlichen KI-Modelle sind intelligenter, können aus größeren Datensätzen lernen und erzeugen weniger visuelle Artefakte wie Flimmern oder Geisterbilder.
Catanzaro betonte, dass das neue Superauflösungsmodell von DLSS 4 viermal so viel Rechenleistung wie sein Vorgänger liefert, auch wenn er die Kosten für die Rendering-Zeit nicht verriet. Eines ist klar: DLSS 4 ist auf die kommenden GeForce RTX 50-Karten zugeschnitten, die diesen Monat auf den Markt kommen.
Frame-Generierung wird vollständig KI-gesteuert
NVIDIA hat die Frame-Generierung für DLSS 4 neu gedacht und den Hardwarebeschleuniger für optische Flüsse gegen ein vollständig KI-gesteuertes Modell eingetauscht. Warum die Änderung? Optische Flüsse waren zwar bahnbrechend, hatten aber ihre Grenzen:
„Die Fehler, die durch die Hardware für optische Flüsse entstanden, konnten nicht mit einem intelligenteren neuronalen Netzwerk behoben werden“, erklärte Catanzaro. „Deshalb haben wir es durch eine vollständig KI-basierte Lösung ersetzt.“
Dieser neue Ansatz setzt stark auf Tensor Cores, ist jedoch überraschend effizient:
- Weniger VRAM-Nutzung.
- Verbesserte Bildqualität, entscheidend für die Multi-Frame-Generierungsfunktion auf RTX 50-GPUs.
- Bessere Effizienz, da die KI-Kosten auf mehrere Frames verteilt werden.

Könnte die Frame-Generierung auch für die RTX 30-Serie kommen?
Als er gefragt wurde, ob dieses glänzende neue Frame-Generierungsmodell für ältere GPUs wie die RTX 30-Serie angepasst werden könnte, ließ Catanzaro die Fans hoffen:
„Es ist eine Frage der Optimierung, des Engineerings und des ultimativen Benutzererlebnisses. Wir werden sehen, was wir aus älterer Hardware herausholen können.“
Hier kommt der Twist: Der ältere Hardwarebeschleuniger für optische Flüsse beschränkte die Frame-Generierung auf RTX 40-Karten. Jetzt, da die optischen Flüsse nicht mehr im Spiel sind, ist die Möglichkeit einer Unterstützung für RTX 30 weniger abwegig—vorausgesetzt, die Leistung der Tensor Cores kann mithalten.
Reflex 2: Gameplay, das sich richtig anfühlt
Über DLSS 4 hinaus verspricht die Reflex 2-Technologie von NVIDIA eine noch größere Reaktionsfähigkeit, indem das Flip-Metering vom CPU entkoppelt wird. Dies reduziert die Variabilität der Frame-Zeiten um 5–10x und sorgt für ein flüssigeres Frame-Pacing. Catanzaro hob auch die Fähigkeit von Reflex 2 hervor, das Gameplay „verbundener“ wirken zu lassen, was für latenzempfindliche Gamer ein Segen ist.
Was kommt als Nächstes für NVIDIA DLSS?
NVIDIA’s DLSS 4 setzt neue Maßstäbe für KI-gesteuerte Leistungsverbesserungen, aber werden ältere Hardware davon profitieren? Nur die Zeit (und die Ingenieure von NVIDIA) werden es zeigen. Bis dahin scheint die RTX 50-Serie der ultimative Spielplatz für diese hochmoderne Technologie zu werden.
